28.11.2014

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Weltspiegel

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Auslandskorrespondenten berichten - Moderaton: Michael Strempel

Sonntag, 25.11.2012 ǀ 23:25 - 00:05 Uhr (40 Min.)

  • Naher Osten: Ghetto mit Meerblick
Ein Leben in Gaza, was bedeutet das eigentlich: von Grenzen eingeschnürt, von Raketen bedroht, 40 Prozent Jugendarbeitslosigkeit? Wer hat im Gazastreifen überhaupt eine Chance oder eine Perspektive jenseits von Gewalt? Welche Rolle spielt die Hamas? Wie hat sich der Konflikt mit Israel in Gaza scheinbar unlösbar verfestigt? Fragen, denen unser ARD-Korrespondent Richard C. Schneider in einer Hintergrund-Reportage nachgeht.
  • Frankreich: Das langsame Schrumpfen der Grande Nation
Der starke europäische Partner schwächelt. Das Wirtschaftswachstum in der Grande Nation stagniert, Arbeitsmarktreformen fehlen. Auch die Autohersteller haben den Anschluss verpasst. In einem Renault-Werk hat sich die Zahl der Beschäftigten innerhalb der letzten Jahre von 25.000 auf 3000 verringert, und auch die fürchten um ihren Arbeitsplatz. Französische Privilegien, wie die Abschaffung der 35-Stunden Woche, will man trotzdem nicht opfern. Man darf noch nicht mal darüber sprechen.
  • Ägypten: Gewalt gegen Frauen
Jede vierte Frau in Kairo, so schätzt man, wurde Opfer von sexueller Gewalt. Seit Beginn der Revolution häufen sich gewalttätige Übergriffe auf Frauen. Besonders schlimm ist es im Stadtzentrum. Nun hat sich eine Gruppe von Frauen zusammengeschlossen, um sich dagegen zu wehren. Sie halten Wache an besonders gefährlichen Orten, ausgerüstet mit einer Kamera, um mögliche Übergriffe sofort festzuhalten. Die Polizei bleibt bislang auffallend untätig.
  • China: Größter Parkplatz der Welt
Es war einmal das Königreich der Fahrräder, heute nennt man Peking "den größten Parkplatz der Welt . Vieles geht schnell in China, manches sogar zu schnell, aber jetzt steht der Verkehr. In den letzten 10 Jahren stieg die Zahl der PKWs allein in der Hauptstadt auf fünf Millionen. Steigt aber jemand aufs Fahrrad, erntet er nur entgeisterte Blicke. Reporterin Ariane Reimers versucht es dennoch. Mutig und entschlossen radelt sie vorbei an stehenden Autos und erinnert die Chinesen an längst vergangene Zeiten.
  • Brasilien: Dürre im Armenhaus
Sie laufen stundenlang unter brennender Sonne durch dicke Staubschichten, um an Wasser zu kommen, das dann oft schmutzig ist und ungenießbar. Die Menschen im Norden Brasiliens leiden. Allein im Bundesstaat Bahia sind von den Folgen der größten Trockenheit seit 47 Jahren Millionen Menschen betroffen. Mit Tankwagen muss das Wasser oft hunderte Kilometer weit in die Dürregebiete transportiert werden. Genau diese Hilfe wurde bereits zu einem Symbol der Macht, denn in Brasilien haben nur Großgrundbesitzer freien Zugang zum Wasser.

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