18.12.2014

Kultur

Weltbilder

16 zu 9 FormatStereo

Auslandsmagazin - Moderation: Julia-Niharika Sen

Samstag, 08.12.2012 ǀ 11:30 - 12:00 Uhr (30 Min.)

  • Mit 80.000 Fragen um die Welt: Dennis in Italien. Eigentlich ist Dennis Pazifist, überzeugter Pazifist. Aber man
kennt ihn ja: Wenn Weltreporter Dennis einen Auftrag hat, dann will er ihn auch erfüllen. Und so beginnt der Kampf, der Kampf um Rom. Denn die Zuschauerinnen und Zuschauer haben ihn in diese Schlacht geschickt mit der Frage: Spinnen die Römer? Die Antwort, so möchte man meinen, liegt auf der Hand. Nun aber hält Dennis ja erst einmal das Schwert. Und so einfach ist es dann am Ende auch gar nicht, sich mit den Herren Monti und Berlusconi rumzuschlagen, findet Dennis.
  • Spanien: Großeltern auf den Barrikaden. Sie nennen sich Straßenoldies, Omas und Opas aus der 60-Plus-Generation, die gegen Spaniens Regierung aufbegehren. In Barcelona, Sevilla und Madrid ziehen sie los, überrumpeln Beamte in Ministerien, Pförtner in öffentlichen Ämtern oder Angestellte an den Bankschaltern. Unauffällig betreten sie die Zielgebäude, harmlose ältere Bürger, gut gekleidet und seriös. Wenn sie dann drinnen sind, outen sie sich: Die Omas und Opas stehen plötzlich da in ihren gelben Jacken und prangern das System an.
Wir kämpfen für unsere Kinder und Enkelkinder , sagen Senioren wie Pilar, denn die haben im krisengeschüttelten Spanien keine Perspektive mehr. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei sagenhaften 50 Prozent. Eine verlorene Generation, befürchten die Großeltern, die von ihren knappen Renten jetzt zusätzlich Kinder und Enkel mit Geld, Wohnraum und Verpflegung unterstützen müssen.
  • Kongo: Reiches Land - armes Land. Die Rebellengruppe M-23 zieht sich aus der ostkongolesischen Provinzhauptstadt Goma zurück und hinterlassen geplünderte Läden und verunsicherte Menschen. Die Schlagzeilen über den Ostkongo wiederholen sich: Anarchie, brutale Milizen, Vergewaltigungen, Bürgerkrieg, Hunger. Seit 20 Jahren wüten Kriege und ethnische Konflikte in einer der fruchtbarsten Gegenden Afrikas. Das Land ist reich an Bodenschätzen. Der Osten gilt als Gold- und Schatzkammer. Trotzdem können sich die Menschen der Provinz Kivu nicht selbst ernähren, sind abhängig von Hilfslieferungen. Über zwei Millionen sind auf der Flucht vor Gewalt und Anarchie, viele von ihnen wurden bereits mehrmals vertrieben. Unsere Reporterin sucht eine Antwort auf die Frage: Warum kann sich das Land aus dem Kreislauf der Gewalt nicht befreien?
  • Brasilien: Kein Regen in Ceará seit über einem Jahr. Während im Wüstenstaat Katar Wissenschaftler und Politiker über die Folgen des Klimawandels diskutieren, verändert sich am anderen Ende der Welt eine ganze Region zur Wüste, mit Schuld ist daran der Klimawandel. Der Nordosten Brasiliens war schon immer das Armenhaus des Landes. Jetzt aber leiden die Menschen, wie noch nie. Der dreizehnte Monat ohne ergiebigen Regen. Insgesamt, so die letzte offizielle Statistik, sind über zehn Millionen Menschen von der Trockenheit betroffen. Für über 1.300 Gemeinden gilt der Notstand, es werden Ernteeinbußen von 90 Prozent verzeichnet. Die Menschen versuchen dennoch, dem Boden wenigstens noch ein wenig Fruchtbares abzuringen. Aber die Tiere, für die die Bauern nicht mehr genug Futter anbauen können, sterben der Reihe nach weg.

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