28.07.2014

Kultur

Kinder des Lebensborn

16 zu 9 FormatStereo

Aus der Reihe "Geschichte im Ersten"

Samstag, 22.12.2012 ǀ 20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)

Dann konnten sie im Lebensbornheim diskret entbinden. Die hier geborenen Kinder waren häufig unehelich, Ergebnis einer Affäre und ungewollt. Der "Lebensborn" organisierte auf Wunsch auch die Adoption der "arischen" Kinder oder die Unterbringung bei Pflegeeltern, oft hochrangige SS-Familien. Auch Michael Sturm und Heilwig Weger sind in einem der 21 Lebensbornheime zur Welt gekommen. Und wie Helga Kahrau wussten sie lange nichts über die wahre Geschichte ihrer Geburt und Herkunft. Sie wurden ihnen von den eigenen Müttern lange verschwiegen - ebenso hartnäckig verweigerten die Mütter Auskunft über den leiblichen Vater. Heilwig Weger wusste lange nicht einmal, dass der Mann, den sie als Vater liebte und der als NS-Kriegsverbrecher hingerichtet wurde, nur ihr Adoptivvater war. Die Scham darüber, im Zeichen der NS-Rassezuchtpolitik geboren zu sein und der dringende Wunsch, den richtigen Vater zu finden, ließ sie nicht mehr los. Das Gefühl, "...irgendwie Schuld zu haben an irgendwelchen Dingen, an denen ich im Grunde nicht Schuld habe", begleitet viele Kinder des Lebensborns ein Leben lang. In dieser ARD-Dokumentation erzählen drei von ihnen erstmals ihre bewegende Geschichte.

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