22.07.2014

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Kaputt vom Job

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Was Menschen in die Frührente treibt

Samstag, 12.01.2013 ǀ 22:15 - 22:45 Uhr (30 Min.)

Seinen beiden Mitpatienten aus der Reha erging es ähnlich. Trotz ihrer Depression wurden sie für arbeitsfähig erklärt. Doch auch sie holte die Krankheit wieder ein. Es folgten Krankschreibung, Medikamente, Therapien. Ihre letzte Hoffnung: die Erwerbsminderungsrente.
"Kaputt vom Job": So fühlen sich in Deutschland immer mehr Arbeitnehmer. Im Jahr 2011 bezogen über 73.000 Menschen wegen einer psychischen Krankheit Erwerbsminderungsrente. Ein erneuter Höchststand, denn schon 2010 lag die Zahl der bewilligten Erstanträge bei knapp 71.000. Fast jede fünfte staatliche Rente ist laut dem Sozialverband VdK inzwischen eine Erwerbsminderungsrente. Das durchschnittliche Zugangsalter lag 2011 bei 50 Jahren, 1980 lag es noch bei 56 Jahren.
Für die Betroffenen bedeutet das ein Leben an der Armutsgrenze. Ihre Rente beträgt im Schnitt nur 600 Euro monatlich. Doch viele Arbeitnehmer bringen erst gar nicht die Energie auf, einen Antrag auf Frührente zu stellen. "Es war ein Schritt zu sagen, ich geb` jetzt auf. Ich möchte noch leben! Ich möchte noch ein kleines bisschen von meinem Leben haben", sagt Werner T., nachdem er den Antrag auf Frührente unterschrieben hat. Doch das Warten auf einen Bescheid ist zermürbend.
NDR Autor Michael Heuer und sein Filmteam haben drei Patienten, die zu Freunden wurden, über ein halbes Jahr lang begleitet. Werden der Koch Werner T., die Kassiererin Gitta E. und der Techniker Uwe W. die Frührente tatsächlich bekommen? Wie entscheiden Krankenkassen und Rentenversicherung? Wie reagieren Angehörige, Nachbarn und Kollegen auf ein mögliches vorzeitiges Ende des Arbeitslebens? Diese Reportage gibt Einblick in ein Thema, das immer noch weitgehend einem Tabu unterliegt, auch wenn die Anzahl derer, die das Arbeitsleben nicht mehr packen, unaufhaltsam steigt.
Alptraum Wohnungseinbruch

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Die Zahl der Haus- und Wohnungseinbrüche in Deutschland hat den höchsten Stand seit 15 Jahren erreicht: 2013 eine Zunahme um 3,7 Prozent auf 149.500 Fälle. In Deutschland wird damit alle dreieinhalb Minuten ein Wohnungseinbruch begangen.

26.07.14 | ab 20:15 Uhr

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