21.09.2014

Kultur

Drakensberge - Ukhahlamba, Südafrika

16 zu 9 FormatStereo

Von Drachen, Regenmachern und...

Montag, 03.12.2012 ǀ 03:32 - 04:00 Uhr (28 Min.)

Der Film folgt einer Reiseroute durch die schönsten Welterbe-Parks der Drakensberge. Erstes Ziel ist der Sani Pass. Ab und zu werden Reiter- und Eselkarawanen überholt, die ins Königreich von Lesotho unterwegs sind. Oben auf 3000 Meter gibt es einen Halt im höchsten Pub Afrikas. Im Kamberg Naturreservat, tausend Meter tiefer, wandert Richard Duma, ein Heiler und Regenmacher durch die Bergsavanne an einen heiligen Ort, eine Höhle über die ein Wasserfall stürzt. Seit Jahrtausenden haben Menschen diese "nie versiegende Quelle" verehrt.
Noch einmal 500 Meter höher, öffnet sich ein mächtiger Bergüberhang in eine weite Landschaft. Hier finden wir die vielleicht schönsten Felszeichnungen der Buschleute in den Drakensbergen.
Das wichtigste Jagdtier der Ureinwohner war die Elenantilope. Diese größte Antilopenart ist beinahe ausgestorben. Im "Giants Castle" Naturpark leben die letzten Exemplare. Genau wie auf den Felsbildern ziehen sie in der Sonne den Berg hoch.
Dass die Drakensberge früher anders ausgesehen haben, wird im "Cathedral Peak State Forest" deutlich. Im Mikroklima unter dem dichten Blätterdach hoher Bäume, haben viele seltene Tiere und Pflanzen überlebt.
Die bekannteste Felsformation der Drakensberge ist das sog. "Amphitheater", eine mehrere Kilometer breite und tausend Meter in den Himmel ragende Felsbarriere. Hier entspringt ein wasserreicher Fluss aus dem die einheimischen Zulu-Frauen jeden Tag ihre Kalebassen füllen und dann singend nach hause tragen. Sie sagen sie seien stolz darauf, die ersten zu sein, die aus diesem Wasser trinken dürfen.
Heute ist das UNESCO Naturerbe der Drakensberge nicht mehr bedroht. Die südafrikanische Regierung hat erkannt, dass aus einer intakten Natur mehr Nutzen zu ziehen ist, als aus einer zerstörten. Einerseits dient das Gebiet als unentbehrlicher Trinkwasserspeicher für die wachsenden Metropolen, andererseits sieht man auch das touristische Potential der Region.

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