02.09.2014

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Cosmo TV

16 zu 9 FormatStereo

Integrationsmagazin - Moderation: Till Nassif

Samstag, 19.01.2013 ǀ 02:05 - 02:35 Uhr (30 Min.)

  • Warum verbrannte Oury Jalloh? Der nicht endende Kampf um Aufklärung
DESSAU. Vor acht Jahren, am 07.01.2005, verbrannte der Asylbewerber Oury Jalloh in einer Zelle des Dessauer Polizeireviers. Nach langem Rechtsstreit hat nun das Landgericht Magdeburg Mitte Dezember 2012 den damaligen wachhabenden Polizeibeamten wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen zu einer Geldstrafe verurteilt. Doch alle Parteien haben Revision gegen das Urteil eingelegt. Denn trotz der Verurteilung sind zentrale Fragen immer noch nicht beantwortet: Wie konnte das Feuer in der Zelle ausbrechen? Hat sich der an Händen und Füßen gefesselte Oury Jalloh selbst angezündet, wie die Staatswaltschaft glaubt? Oder wurde der Asylbewerber umgebracht, wie die Anwälte der Familie, Freunde und Unterstützer meinen? Cosmo TV ist am 8. Todestag von Oury Jalloh nach Dessau gereist und dokumentiert den nicht endenden Kampf um Aufklärung in einem spektakulären Fall der deutschen Polizeigeschichte.
  • Lach kaputt, was Dich kaputt macht: RebellComedy erobert das Land
NRW. Mit ihrer Show treffen sie den Nerv ihrer Generation: RebellComedy. Eine Gruppe junger Standup-Comedians, aufgewachsen in NRW, die Eltern stammen aus Marokko, Iran und Saudi-Arabien. Sie reisen durchs Land und erzählen auf der Bühne aus ihrem Alltag. Wie sie aufgewachsen sind, was sie erleben, was sie bewegt. Humorvoll und ehrlich blicken die Comedians auf die verschiedenen Kulturen, können dabei auch über sich selbst lachen. Ihr Ton ist rau, ihre Sprache direkt und manchmal provozierend. Denn von Tabus halten sie nichts. RebellComedy spiegelt das Lebensgefühl einer Generation wider, die multikulturell ist und Grenzen aufbricht. "Lach kaputt, was dich kaputt macht" - das ist nicht nur eine Haltung, sondern auch das Motto ihrer aktuellen Show. Cosmo TV hat dabei zu geschaut.
  • Mehr als nur ein Gesicht: Fotoprojekt "Zwischenkultur"
BONN. Wer bin ich? Und wo gehöre ich dazu? Wer zwischen zwei Kulturen lebt, der hat oft das Gefühl, zwischen den Stühlen zu sitzen, nirgends richtig hinzugehören. Der 24jährige Deutschtürke Mirza Odabasi kennt das, auch wenn ihm diese Sichtweise oft zu negativ ist: Ob deutsch oder türkisch, er fühlt sich mit beidem wohl und zieht aus beiden Kulturen für sich die positiven Seiten. Wie es sich anfühlt "dazwischen" zu sein, mehrere Gesichter zu haben, möchte er mit einem Fotoprojekt zeigen.
Für "Zwischenkultur" porträtierte der junge Künstler zwölf Menschen, Prominente, aber auch Bekannte und Freunde. Zwischen den Kulturen - auf seiner Ausstellung zeigt sich, das dies längst nicht nur eine Frage von Nationalität oder Haarfarbe ist.
Überwachung aus dem Netz

Überwachung aus dem Netz

Das WorldWideWeb vergisst nicht. Alles was wir dort einstellen oder posten, in sozialen Netzwerken oder anderen Portalen bleibt im Netz. Wir ziehen eine breite Datenspur hinter uns her. Betrüger nutzten das, Geheimdienste forschen uns aus, aber auch Arbeitgeber durchleuchten Ihre Angestellten im Netz. Der NSA Skandal hat diese "Überwachung aus dem Netz" wieder deutlich gezeigt.

06.09.14 | ab 20:15 Uhr

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