Multikulti oder Parallelgesellschaft?
In Deutschland leben rund 15,5 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Doch eine echte Integration gelingt längst nicht immer. Oft fehlt nicht nur das notwendige Vertrauen im Zusammenleben von Deutschen und Migranten. Die Zuwanderer haben in Deutschland mit Vorurteilen und Benachteiligung zu kämpfen. Nach wie vor sind Migranten in einigen Bereichen schlechter gestellt als ihre deutschen Mitbürger - beispielsweise, wenn es um die Anerkennung ihrer Berufsabschlüsse, um die Erwerbsquote oder die Schulförderung geht.
Auf der anderen Seite lehnen viele Migranten eine zu starke Anpassung an deutsche Lebensgewohnheiten ab. Mangelnde Deutschkenntnisse und ein geringes Bildungsniveau sind da geradezu zwangsläufige Folgen. Begriffe wie Parallelgesellschaft oder Problemstadtteil sind Ausdruck der gescheiterten Integration der Emigranten.
In drei Reportagen und einem Gespräch mit dem Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowksi, setzt sich das Thema "Multikulti oder Parallelgesellschaft?" mit der Problematik auseinander - Samstag, den 15.12.2012, ab 20:15 Uhr.


