Jugend unter Hitler
"Meine Pädagogik ist hart!" So formulierte Adolf Hitler seine Erziehungsideale. "Das Schwache muss weggehämmert werden. Es wird eine Jugend heranwachsen, vor der sich die Welt erschrecken wird. Eine gewalttätige, herrische, unerschrockene, grausame Jugend will ich ..." Um diese Vorstellung von Pädagogik umzusetzen, wurden unter Hitler die Kindheit und die Jugend durchorganisiert und die Kinder von klein auf für den Kampf und für den Krieg erzogen. 1926 gründete die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) die Hitlerjugend (HJ) als Jugendorganisation der Nationalsozialisten, vier Jahre später den Bund Deutscher Mädel (BDM). Mit der Machtübernahme der NSDAP 1933 wurden andere Jugendverbände verboten, und die Jugendorganisation der Nationalsozialisten wurde zu einer Massenorganisation. Der Beitritt zur HJ beziehungsweise zum BDM wurde zur Pflicht, anderweitig drohten Geld- und Gefängnisstrafen. „Jugend unter Hitler“ das Thema auf tagesschau24 am Samstag, dem 02.02. 2013, ab 20:15 Uhr.


