Die Sowjetarmee in der DDR
Zwischen 350.000 und 500.000 sowjetische Soldaten waren in der DDR stationiert - so viele wie nirgendwo sonst außerhalb der Grenzen der UdSSR. Die Dauer des Wehrdienstes betrug zunächst drei, später zwei Jahre. In dieser Zeit kamen die Soldaten so gut wie nie aus ihren Kasernen heraus. Ihr Alltag war geprägt von militärischem Drill und Gewalt.
Die Rekruten, die in der DDR ihren Wehrdienst abzuleisten hatten, kamen häufig aus den nichteuropäischen Republiken der Sowjetunion – sie sollten sich in ihren Stationierungsorten vollkommen fremd fühlen. Wochenlang wurden sie, nicht selten in Viehwagons, in die DDR gebracht. Meist erfuhren sie erst hier, in welcher Stadt sie dienen sollten. Doch der Alltag war ohnehin überall derselbe: Es gab einen strikt durchorganisierten Tagesablauf und ein grundsätzliches Kontaktverbot nach außen, außerdem waren Urlaub und Ausgang eine Seltenheit. "Die Sowjetarmee in der DDR" das Thema am Samstag, dem 09.02. 2013, ab 20:15 Uhr. (Quelle: mdr.de)


